Donnerstag, 29. Februar 2024
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Das Projekt

Bereits im Jahr 2017 wurde mit der Gemeinde erstmals bezüglich eines Umbaus bzw. einer Erweiterung unseres Feuerwehrhauses Kontakt aufgenommen. Sechs Jahre, viele Gespräche, Verhandlungen und Diskussionen später ist es nun soweit. Auf einem von der Familie Kamleitner erworbenen Grundstück gegenüber dem derzeitigen Standort wird, mit Baubeginn im Frühjahr 2024, ein neues, modernes und vor allem zweckmäßiges Feuerwehrhaus errichtet. Den Richtlinien des Feuerwehrverbandes, der Gemeinde und des Baubeirates entsprechend, soll sich der Bau in die Landschaft einfügen und alle ökologischen und ökonomischen Anforderungen erfüllen. Und es soll nicht nur unser neues Zuhause, sondern auch eine Anlaufstelle für die Bevölkerung, vor allem im Katastrophenfall, sein.

Wieso Neubau?
Unser Feuerwehrhaus ist bereits in die Jahre gekommen. Schon vor vielen Jahren war absehbar, dass ein effizienter Betrieb am momentanen Standort immer schwieriger werden wird. Das derzeitige Gebäude platzt aus allen Nähten: Vier Fahrzeuge hinter drei Toren, Spinde in den Fahrzeughallen und am Gang, ein zu kleiner Schulungs- und Bereitschaftsraum, zu wenig Lagerfläche, ... 
Denn seit dem Bau des 1990 eröffneten Feuerwehrhauses hat sich einiges getan: Mehr Verkehr, mehr Bewohner im Einsatzgebiet, neue Firmen, technische Neuentwicklungen und Veränderungen, ...
Für uns heißt das: Die Einsatzzahlen haben sich in den letzten 30 Jahren vervielfacht, die Aufgabenbereiche der Feuerwehr wurden weit umfangreicher und komplexer, die Ausrüstung hat sich grundlegend verändert, Fahrzeuge wurden merkbar größer.
Kurz gesagt: Das Gebäude ist nicht mehr auf einem zeitgemäßen Stand!

In den ersten Gesprächen mit der Gemeinde war schnell klar, dass es hier nicht nur Handlungsbedarf, sondern auch Zustimmung und Unterstützung seitens der Politik gibt. Somit wurde mit der Lösungsfindung begonnen. 
Zuerst wurde eine Adaptierung des derzeitigen Standortes diskutiert. Nach einer Entwurfsplanung war schnell klar, dass die lokalen Gegebenheiten (Grundstücksgröße, rote Zone, ...) es praktisch unmöglich machten, das Feuerwehrhaus entsprechend der Vorgaben des Landesfeuerwehrverbandes (welche erfüllt sein müssen, um das finanzielle Fördervolumen des Landes in Anspruch nehmen zu können) zu modernisieren. Auch wären die Kosten einer Sanierung laut einer ersten Schätzung empfindlich hoch gewesen.
Als Alternative wurde die Nachnutzung eines anderen Objektes in unmittelbarer Nähe untersucht. Leider stellte sich auf hier heraus, dass ein Umbau des bestehenden Gebäudes mit hohem Kostenaufwand verbunden wäre und sich wieder nur eine "Halbe Lösung" ausgegangen wäre.

Nach Abwägung aller Möglichkeiten erwies sich der Neubau als die effektivste und realistischste Variante, um die vorgegebenen Parameter zu erfüllen.

Zum Projekt
Auf einem 3000m² großen Grundstück wird ein modernes, allen feuerwehrtechnischen Voraussetzungen und Anforderungen gerechtes Feuerwehrhaus gebaut. Neben einem zweistöckigen Verwaltungsgebäude, einer Fahrzeughalle mit 3 Stellplätzen und einer Waschgarage wird auch ein Lager errichtet, welches unter anderem einen Notstromgenerator zur autarken Stromversorgung beinhaltet. Beheizt werden soll das Gebäude mit einer Wärmepumpe, um unabhängig von fossilen Brennstoffen zu sein. Gleichzeitig wird durch Betonkernaktivierung ermöglicht, das Gebäude energiesparend und umweltschonend zu beheizen. Am gesamten Dach der Fahrzeughalle werden PV Paneele verlegt und das Dach des Verwaltungsgebäudes extensiv begrünt. Eine Zisterne für die Fassung von Oberflächenwässern dient zur Brauchwasserversorgung. Um möglichst wenig Fläche rund um das Feuerwehrhaus zu versiegeln, werden die Parkplätze mit Rasengittersteinen ausgelegt. Auf Steinwürfe zur Hangsicherung ebenso wird verzichtet, dafür werden Böschungen aus sogenannter bewehrter Erde errichtet. Bei der Fassadengestaltung wird auf grelle Farben (feuerwehrrot) verzichtet und die Fassade in erdigen Tönen ausgeführt, dadurch soll sich das Bauwerk besser in die Landschaft einfügen.

Nach der Einreichplanung durch die für die Planung und Baubegleitung beauftragte Firma Alltech Projektmanagement und Planung GmbH wurde eine Kostenschätzung für das Projekt vorgelegt. Laut den vorliegenden Planungen und Ausschreibungen werden die Baukosten auf etwa 1,9 Mio. Euro geschätzt, welche zu einem Drittel von der Feuerwehr getragen werden müssen. Dies soll über die Erbringung von Eigenleistungen beim Bau des Gebäudes erfolgen.

 

 

 


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